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IT-Dienstleister Atos Origin verkauft weitere Geschäftsteile

07.06.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der französische IT-Dienstleister Atos Origin will weitere Unternehmensteile im Wert von rund 100 Millionen Euro veräußern. Das erklärte CEO Bernard Bourigeaud. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Paris will damit vor allem seine Schulden abbauen. Bereits nach der Übernahme der Sema Group im Januar 2004 hatte Atos Origin angekündigt, sich von Bereichen zu trennen, die nur geringe Gewinnmargen bringen oder nicht zum Kerngeschäft gehören. Im Juli 2004 verkaufte der Serviceanbieter seine US-amerikanische Energie-Management-Sparte Cellnet für 175 Millionen Dollar an die Private-Equity-Gesellschaft GTCR Golder Rauner. Mit der Veräußerung der Tochtergesellschaft Priority Call Management Inc. setzten die Franzosen die Auflösung ihres US-Geschäfts fort. Erst vor wenigen Wochen verkaufte das Unternehmen seine Niederlassungen in Schweden und Norwegen an WM Data. (wh)