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Hybrid IT und Software Defined Infrastructures

IT der zwei Geschwindigkeiten

06.10.2015
Die Hybrid Cloud wird zum Standard. Das intelligente Management der hybriden Architekturen bleibt indes eine Aufgabe, die viele Unternehmen noch lösen müssen. Unterdessen entstehen schon neue Ansätze wie Software Defined Infrastructures (SDI), die noch über Hybrid Clouds hinausgehen und die RZ- und System-Architektur weiter verändern werden.

Es tut sich einiges in den Rechenzentren der Unternehmen: Neben den traditionellen Systemen - einst State of the Art, heute gerne als monolithische oder Silo-Architekturen tituliert - werden zunehmend moderne, agile und leistungsfähige IT-Infrastrukturen aufgebaut. Getrieben von der Digitalisierung, neuen Herausforderungen wie den stetig zunehmenden mobilen Applikationen, Big Data, Social Media, Business Analytics und dem Internet of Things, werden Private Clouds und die dynamische Nutzung von Ressourcen und Applikationen aus der Public Cloud zum Normalfall der Enterprise-IT - es entstehen überall hybride IT-Landschaften.

Matthias Röse, Experte für IT-Infrastruktur bei HP: Lokale Systeme und Cloud müssen sinnvoll orchestriert werden.
Matthias Röse, Experte für IT-Infrastruktur bei HP: Lokale Systeme und Cloud müssen sinnvoll orchestriert werden.
Foto: HP

"Wir sind über das, was man den Cloud-Hype nannte, schon weit hinaus. Cloud Computing ist in der Mehrzahl der Unternehmen längst Realität", sagt Matthias Röse, Experte für IT-Infrastruktur beim Technologiekonzern HP. "Dennoch werden auch auf längere Sicht Cloud-Services - trotz ihrer vielfachen Vorteile - die traditionellen System nicht komplett ersetzen." So hätten lokale Installationen - wenn es etwa um Legacy-Anwendungen, umfängliche ERP-Systeme oder Applikationen mit besonderen Sicherheitsanforderungen gehe, auch weiterhin ihre Berechtigung. "Auch hier kommen natürlich zunehmend neue, dynamische Infrastrukturen auf Basis von hybriden Infrastrukturen zum Einsatz - aber in den meisten Unternehmen wird es auch zukünftig eine IT der zwei Geschwindigkeiten geben". Es werde deshalb vor allem darauf ankommen, die zwei IT-Welten zu orchestrieren und lokale Systeme, Private und Public Clouds in einem ganzheitlichen Ansatz zu managen.

Gartner: Hybrid Cloud wird Standard

Mit dieser Einschätzung steht der HP-Manager nicht allein: Die amerikanischen Analysten von Gartner sagen voraus, dass bereits im Jahre 2017 weltweit mehr als die Hälfte der großen Unternehmen auf solche Hybrid Cloud Infrastrukturen zurückgreifen werden. Gartner definiert die Hybrid Cloud als einen Service der entweder Private und Public Cloud Implementation miteinander oder On-Premise System mit Off-Premise Public oder Private Cloud Services verbindet. Der Hybrid Infrastructure Ansatz geht über die verschiedenen Cloud-Derivate (Public, Hybrid, Private) hinaus und schließt die Core IT/ Traditional IT mit ein.

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HP bietet etwa mit den Helion-basierten Lösungen ein umfangreiches Portfolio aus Produkten und Services für die Erstellung und Verwaltung hybrider IT-Umgebungen an, in denen traditionelle IT und Cloudlösungen miteinander kombiniert werden. Dabei sind die Lösungen von HP, die Infrastruktur, Anwendungen, Services, Plattformen und SaaS abdecken, anbieterunabhängig und basieren auf einer gemeinsamen Grundlage aus offener Technologie. Die Kombination traditioneller IT und Cloud-basierter Anwendungen mit der jeweils bevorzugten Mischung aus privaten, öffentlichen und verwalteten Clouds haben viele Vorteile. Sie verbessern Verfügbarkeit und Leistung der IT und führen gleichzeitig zu sinkenden Kosten. Vor allem aber erlauben sie es, festgelegt Standards in punkto Sicherheit, Compliance und Datenhoheit zentral festzulegen und durchzusetzen.

Dass in den Unternehmen vermehrt Hybrid Clouds entstehen, ist kein Zufall: Zum einen geht es darum, die unterschiedlichen Anforderungen der Applikationen aus der traditionellen IT-Welt mit denen einer zunehmend digitalisierten, dynamischen und mobilen Welt zu verzahnen. Auf der anderen Seite gilt es - ebenso wichtig - eine "Schatten-IT" zu verhindern: Um zu vermeiden, dass Services oder Ressourcen aus der Public Cloud gleichsam in einer parallelen IT-Welt an der internen IT vorbeiläuft, muss die lokale Infrastruktur mit den externen Diensten integriert werden. Die Hybrid Infrastructure entsteht also fast zwangsweise, wo immer Services oder Ressourcen aus der Public Cloud zum Einsatz kommen.

SDI virtualisiert Ressourcen im Rechenzentrum

Aber HP-Manager Röse denkt schon einen Schritt weiter: "Wenn man die Hardware-Ebene betrachtet, basieren Cloud-Architekturen heute vor allem auf der Idee der Virtualisierung. Aber bisher geht es dabei fast ausschließlich um die Virtualisierung von Servern - also der reinen Rechenpower." Wenn man hier noch etwas weiter geht, gerät die Virtualisierung von Speicher und Netzwerkkomponenten in den Blick - Software Defined X. Zwar gebe es auch hier schon vereinzelte Ansätze, besonders im Bereich der Storage-Virtualisierung. Aber ein umfassendes Konzepte oder fertige Systeme - so genannte Software Defined Infrastructures (SDI) - seien noch im Entstehen. Der Gedanke, der SDI zu Grunde liegt, ist es, alle Ressourcen im RZ zu virtualisieren, diese mit Automatisierungsmechanismen auszustatten und mit einem einheitlichen Management zu versehen.

Solche SDI-Infrastrukturen würden, weit über das jetzige Verständnis von Virtualisierung, Cloud Computing oder hybrider IT hinaus einen Quantensprung für Dynamik und Agilität der Infrastruktur bedeuten: "Wenn man das Konzept von SDI zu Ende denkt, und es tatsächlich gelingt, alle Ressourcen im Rechenzentrum bis hin zum Facility- und Security-Management zu automatisieren und gemeinsam zu administrieren, erreicht man ein solches Maß an Dynamik und Agilität, dass selbst eine klassische IaaS Private Cloud vor diesem Hintergrund wie eine Silo-Infrastruktur erscheint", sagt HP-Manager Röse augenzwinkernd.

 

Erika micron

die cloud vergrossert das problem von cyber security um mehrere grossenordnungen. obwohl die cloud zweifellos betriebliche vorteile bietet, handelt man sich dafur schlaflose nachte ein , es sei denn, man erzieht sich dazu , die sicherheitsprobleme zu ignorieren.

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