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IT-Boom steigerte Welthandel auf über sechs Billionen Dollar

03.08.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Dank hoher Investitionen in Informationstechnologie stieg das Welthandelsvolumen im Jahr 2000 das erste Mal auf über sechs Billionen Dollar. Das vermeldet eine Studie der regierungsnahen Japan External Trade Organization (Jetro). Der Warenwert der gehandelten IT-Güter betrug im vergangenen Jahr 1,172 Billionen und nahm damit im Vergleich zu 1999 um rund ein Fünftel zu. Insgesamt steuerte die Informationstechnologie damit 18,7 Prozent des von der japanische Außenhandelsorganisation erfassten Gesamthandelswertes bei.

Größter Posten innerhalb des IT-Sektors sind Computer und Peripheriegeräte mit 346,8 Milliarden Dollar oder 29,6 Prozent der Gesamtsumme, gefolgt von Halbleitern und elektronischen Bauteilen mit 305,3 Milliarden Dollar oder 26 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der weltweite Handel mit Computern und Zubehör 2000 um 11, 6 Prozent, für die Chip-Branche meldet die japanische Außenhandelsorganisation gegenüber 1999 sogar einen Zuwachs von 26,8 Prozent. Den stärksten Anstieg verbuchte der Bereich TK-Ausrüstung: Der mit einem Anteil von 12,9 Prozent viertgrößte Posten im IT-Sektor kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 31,6 Prozent auf 151,8 Milliarden Dollar.

Für die Untersuchung hatte Jetro die Im- und Exportzahlen von über 160 Staaten ausgewertet. Grundlage waren die Zollabfertigungsdaten von 36 Ländern sowie Statistiken des International Monetary Fund (IMF) für die restlichen Staaten.