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ISS legt zu

03.02.2006
Der IT-Security-Spezialist kann mit dem für das Schlussquartal 2005 vorgelegten Umsatz- und Gewinnplus die Erwartungen der Wallstreet übertreffen, enttäuscht jedoch mit seinem Ausblick für den laufenden Dreimonatszeitraum.

Internet Security Systems (ISS) erzielte im Schlussquartal 2005 einen Nettoprofit von 12,6 Millionen Dollar oder 27 Cent je Aktie. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (9,2 Millionen Dollar beziehungsweise 19 Cent pro Anteil) entspricht das einem Zuwachs um 37 Prozent. Abzüglich Sondereffekte verbuchte das Unternehmen aus Atlanta einen (Pro-forma-)Gewinn von 13,7 Millionen Dollar oder 29 Cent je Aktie - von Thomson First Call befragte Analysten hatten im Schnitt lediglich ein Plus von 26 Cent je Anteil erwartet.

Den Umsatz konnte der IT-Sicherheitsexperte um 13 Prozent auf 91 Millionen Dollar anheben, was ebenfalls dem Wallstreet-Konsens übertraf. Im Gesamtjahr 2005 steigerte ISS seine Einnahmen um 13 Prozent auf 329,7 Millionen Dollar. Der Nettogewinn wurde gleichzeitig von 26,3 auf 38,5 Millionen Dollar oder 82 Cent je Aktie verbessert.

Die Prognose für das laufende Quartal fiel angesichts der vorgelegten Zahlen relativ schwach aus: ISS rechnet nach eigenen Angaben mit Einnahmen von 82 bis 85 Millionen Dollar, während der Pro-forma-Gewinn zwischen 20 und 22 Cent pro Anteil betragen soll. Beide Werte liegen deutlich unter den von Thomson First Call ermittelten Schätzungen der Analysten. Diese erwarten im Schnitt einen bereinigten Gewinn von 23 Cent je Anteilschein bei 86,6 Millionen Dollar Umsatz. (mb)