ipoque: Sicherheitsrisiken durch Skype 3.0 vermeiden

28.11.2006
Das Hase-und-Igel-Spiel im VoIP-Umfeld geht weiter: Kurz nach der Veröffentlichung der Betaversion von Skype 3.0 bringt die ipoque GmbH ein entsprechendes Update ihres "PRX-Traffic Manager" heraus.

Als Anbieter von Lösungen für Internet-Traffic-Management und -Analyse ist die ipoque GmbH auf das populäre Programm zur Internet-Telefonie nicht gut zu sprechen. Skype 3.0 sei ein proprietärer Dienst und berge durch die Fähigkeit, Firewalls zu umgehen, ein Gefahrenpotenzial für Unternehmen, so ipoque. So öffne es die Tür für Angriffe aus dem Internet. Zunehmend würden Skype-Viren bekannt, die sich in den Rechnern der Gesprächsteilnehmer festsetzen oder sogar Mail-Programme wie Outlook und deren Adressbücher befallen könnten, erklären die Leipziger, Darüber hinaus bedinge Skype ein erhöhtes Verkehrsaufkommen, behindere andere Anwendungen und verletze staatliche Auflagen zur Telekommunikationsüberwachung.

Aus Sicht von Klaus Degner, Chief Software Architect von ipoque, gehen die Änderungen bei Skype 3.0 vermutlich unter anderem auf kürzlich implementierte Erkennungsmethoden von Herstellern zur Blockierung von Skype zurück. Das in wenigen Wochen erwartete stabile Release von Skype werde als "Gold-Version" angekündigt. Bereits jetzt zeichne sich ein enormer Run auf diese neue Version ab, warnte Degner, sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Umfeld.

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