iPhone-Meinungsbild: AT&T-Manager spricht über Preisgestaltung und Vorteile

29.05.2007
Was muss ein Telefon für 600? können, damit Kunden ihm scharenweise hinterherlaufen? Glenn Lurie, AT&T-Verantwortlicher fürs Projekt iPhone gibt erste Antworten und berichtet über seine Erfahrungen mit Apples "Handy-Revolution". Heißeste Anwärter aufs Alleinstellungsmerkmal: Touchscreen, Browser und Google-Applikationen.

Es hat sich längst herumgesprochen: abgesehen von allem Tamtam ums iPhone bietet Apples "Handy-Revolution" iPhone abgesehen von einer flippigen Benutzeroberfläche nichts, was andere (teure) Smartphones nicht auch könnten. Während die einen mäkeln (5 Megapixel hätten es schon sein können) und die anderen mit kleinkindhafter Vorfreude auf den deutschen Launch warten (und schon einmal die etwa 600? sparen, die das Gerät demnächst kosten wird), bahnt sicht Hilfe fürs Marketing an. Bier Dudley, Chef-Kolumnist der Seattle Times hat in einem Gespräch mit Glenn Lurie, AT&T's Verantwortlichem fürs iPhone, ergründet, was die zentralen Verkaufsargumente für das Handy in den USA sein werden, das exklusiv bei AT&T erscheinen wird.

 

Die Preisfrage kann Dudely Lurie nicht ersparen - aber der Manager nimmts gelassen: auch wenn Samsungs SGH-i600 bei voller Business-Ausstattung fast 400 US$ weniger kostet, gäbe es Argumente fürs iPhone. Wie kein anderes Mobiltelefon, so Lurie, schafft es Apples Handy, mehrere Geräte zu vereinigen. Würde man sich die populärsten Gerätschaften, die das iPhone ersetzen kann, einzeln kaufen, landet man knapp bei 500 US$ - den Sprung zu den angepeilten 600 US$ Verkaufspreis muss die Coolness der Marke rechtfertigen.  

Außerdem scheint der eigentliche Träger des iPhone-Hypes, nämlich das hochaufgelöste Sensordisplay, tatsächlich außerordentlich gut zu funktionieren: "Der Touchscreen ist phänomenal und mit nichts vergleichbar, was ich jemals vorher ausprobiert habe", schwärmt Lurie, der das iPhone bereits seit Wochen aktiv testet.

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