Markterwartungen verfehlt

iPhone-Konkurrenz setzt Blackberry-Hersteller RIM zu

25.06.2010
Das Urgestein unter den Smartphone-Herstellern schnitt im ersten Geschäftsquartal deutlich besser ab als das Jahr zuvor. Doch die Sorgen wachsen, dass Apple bald vorbeiziehen könnte.
Als Business-Smartphones konzipiert, tun sich Blackberrys im Endkundenbereich gegenüber iPhone und Google-Handys schwer.
Als Business-Smartphones konzipiert, tun sich Blackberrys im Endkundenbereich gegenüber iPhone und Google-Handys schwer.
Foto: RIM/Blackberry

In den drei Monaten bis Ende Mai stieg der Umsatz von RIM um 24 Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar. Der Gewinn nahm im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20 Prozent auf 769 Millionen Dollar zu. Konzernchef Jim Balsillie versprach weiteres Wachstum. Dazu soll eine Reihe neuer Geräte beitragen. Einzelheiten nannte er keine.

Blackberrys sind wegen ihrer Tastatur besonders bei Geschäftskunden beliebt, die viele E-Mails schreiben. RIM verkaufte im Vierteljahr 11,2 Millionen der Geräte. Nur Nokia bringt mehr Smartphones unters Volk. Doch Apple wächst deutlich schneller als die beiden Rivalen. Zuletzt verdoppelten sich die iPhone-Verkäufe im Quartal auf 8,75 Millionen Stück.

Am Donnerstag kam die mittlerweile vierte iPhone-Version in die Läden und war gleich ausverkauft. Experten schätzen, dass Apple binnen eines Tages 1 Million Geräte losgeworden ist. Die Kalifornier verstehen es wie kein zweites Unternehmen, ihre Fans zu mobilisieren und sich eine immer breitere Anhängerschaft aufzubauen.

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