Geringere Ausfallrate

iPhone doppelt so zuverlässig wie Blackberry

11.11.2008
Laut Untersuchung des Handy-Versicherers SquareTrade scheint Apple aus den Hardware-Problemen bei der Markteinführung des ersten iPhone gelernt zu haben.

Das iPhone soll doppelt so zuverlässig sein wie ein Blackberry. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des amerikanischen Dienstleisters SquareTrade, bei dem Käufer eine erweiterte Garantie für ihre Elektronikprodukte kaufen können. Nach seinen Erhebungen hat das iPhone eine Ausfallrate von 5,6 Prozent im ersten Jahr nach der Anschaffung, während bei den Blackberrys 11,9 Prozent der Geräte kaputt gehen.

Laut einer Studie von Square Trade doppelt so zuverlässig, wie ein Blackberry: Das iPhone von Apple.
Laut einer Studie von Square Trade doppelt so zuverlässig, wie ein Blackberry: Das iPhone von Apple.

Von den Besitzern eines Palm Treo müssen sogar 16,2 Prozent ihr Smartphone im ersten Jahr wegen eines Defektes umtauschen. "Das iPhone spielt nicht nur eine wichtige Rolle für die Innovation in der Handy-Industrie", sagt Devin Thomas, verantwortlich für die Datenanalyse bei SquareTrade, "sondern es legt auch die Latte bezüglich der Zuverlässigkeit für die anderen Hersteller hoch." Für die Untersuchung hat SquareTrade über 15.000 Garantiefälle von defekten Mobiltelefonen untersucht.

Software-Probleme gingen nicht in die Stratistik ein, weil sie normalerweise durch den Händler oder mit Firmware-Updates behoben werden. Auffällig sei beim iPhone aber die hohe Zahl von defekten Displays. Während bei anderen Handys der Bildschirm nur in 9 Prozent der Fälle die Probleme verursacht, sind es beim iPhone 12 Prozent. Verantwortlich dafür macht SquareTrade die Größe und die Form des Gerätes. Weil das iPhone so klein und rutschig ist, würde es öfter herunterfallen.

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