Erhörte Administratoren-Gebete

iPhone 4.0 bringt lang ersehnte Business-Features

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Das vorgestellte Betriebssystem-Update iPhone 4.0 bringt nicht nur die erwarteten Multitasking-Features, sondern auch einige neue Funktionen für die Nutzung des Apple-Handys im Unternehmen.

Obwohl Apple seit der Vorstellung des Ur-iPhone Mitte 2007 etliche Enterprise-Features nachgeliefert hat, ist der Einsatz des Kult-Handys insbesondere in großen Unternehmen nicht unproblematisch. Mit dem für Sommer angekündigten Update auf iPhone 4.0 sollen nun weitere Knackpunkte wie mangelnder Schutz von Daten und Verbindungen sowie Probleme bei der Verwaltung größerer iPhone-Deployments beseitigt werden.

Eine wesentliche Neuerung auch im Unternehmenseinsatz ist die - wenn auch eingeschränkte - Unterstützung von Multitasking. Dieses von Konkurrenzplattformen wie Android, BlackberryOS oder Windows Mobile lang bekannte und in Windows Phone 7 kurioserweise wieder entfernte Feature ermöglicht es dem iPhone-Besitzer, Anwendungen im Hintergrund weiterlaufen zu lassen. Vorausgesetzt, die Entwickler haben diese Funktion in den Programmen integriert, kann der Nutzer damit nicht nur wie auf dem PC bequem von einer offenen Anwendung zur anderen wechseln. Gleichzeitig wird der Anwender besser als mit dem Konzept Push Notifications über Veränderungen in einem Programm informiert. Dies ist nicht nur praktisch, weil er so einfach via VoIP erreichbar ist. In Unified-Communications-Szenarien lassen sich künftig auch problemlos bekannte Funktionen einer TK-Anlage wie One-Numbering oder Presence nutzen.