Stärken und Schwächen

iPad-Office-Suiten im Überblick

Thomas Pelkmann ist freier Journalist in Köln.
Bei Apps geht es immer um den Kompromiss zwischen einfacher Bedienung und komplexen Funktionen. Welche iPad-Office-Suiten diesem Anspruch gerecht werden.

Ohne Office-Applikationen ist das iPad nicht wirklich ein Bürogerät - aber glücklicherweise gibt es im App Store genügend Anwendungen, die in diese Bresche springen.

Neben den Schwergewichten Apple und Microsoft bewegen sich noch ein paar andere Anbieter im AppStore, die mit verschiedenen Funktionen versuchen, das Wohlwollen der Nutzer zu gewinnen.

Office Apps von Apple

Pages, die Apple-Textverarbeitung.
Pages, die Apple-Textverarbeitung.
Foto: Apple

Apple besitzt drei Anwendungen, die sich an Office-Nutzer richten: Pages für die Textverarbeitung, Numbers für die Tabellenkalkulation und Keynote für Präsentationen. Laut Apple bieten die hauseigenen Office-Produkte die "schönste Textverarbeitung, die es je auf einem Mobilgerät gab".

Apple integriert alle seine aktuellen Funktionen in Pages, Keynote und Numbers: Unter anderem sind iCloud oder AirDrop integriert. Interessant sind die Export-Funktionen: Die Apple-Programme unterstützen ePub, Microsoft-Formate und PDF. Microsoft-Dokumente lassen sich via Mail, WebDAV oder über iTunes importieren.

Die schlechte Nachricht: Die Anwendungen kosten jeweils 8,99 Euro und benötigen iOS 7.0 oder neuer. Die gute Nachricht: Wer ein aktuelles iPad kauft, erhält die Anwendungen umsonst.

Das offizielle Microsoft Office

Die Office-Apps von Microsoft.
Die Office-Apps von Microsoft.
Foto: Microsoft

Es hat lange gedauert, aber inzwischen gibt es ein offizielles Microsoft Office für das iPad. Word, Excel, PowerPoint und OneNote lassen sich jeweils separat aus dem AppStore herunterladen. Während OneNote allerdings komplett kostenlos ist (übrigens auch für den Mac), lassen sich die Office-Apps nur dann sinnvoll nutzen, wenn ein Abonnement von Office 365 vorhanden ist.

Dafür integriert Microsoft seine Office-Anwendungen gut in das restliche Ökosystem: Änderungen und Dokumente lassen sich über den Cloudspeicherdienst OneDrive oder einen SharePoint-Server synchronisieren - das geht soweit, dass man auf dem iPad dort weiterarbeiten kann, wo man am Desktop aufgehört hat.

In der aktuellsten Version kann man Dokumente zudem als PDF exportieren und verschicken - enorm praktisch.

Die Office-Applikationen benötigen iOS 7.0 oder höher.