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Iona rutscht tief in die roten Zahlen

19.10.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der irische Softwarehersteller Iona Technologies wies in seinem dritten Fiskalquartal einen Nettoverlust von 29,3 Millionen Dollar oder 1,07 Dollar je Aktie aus. Im vergleichbaren Vorjahresquartal hatte das in Dublin ansässige Unternehmen noch ein Plus von 3,8 Millionen Dollar oder 16 Cent je Aktie gemeldet. Der Pro-forma-Verlust lag gemäß der vor kurzem veröffentlichten Gewinnwarnung (Computerwoche online berichtete) bei 2,2 Millionen Dollar oder acht Cent pro Anteilschein. Der Umsatz des Middleware- und EAI-Spezialisten (Enterprise Application Integration) belief sich im abgelaufenen Berichtszeitraum auf 41 Millionen Dollar, was einer leichten Steigerung gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal (39,9 Millionen Dollar) entspricht.

Als Grund für die schlechten Zahlen nannte Finanzchef Dan Demmer die Ereignisse vom 11. September, die eine Geschäftsunterbrechung bewirkt und zu schwierigen Marktkonditionen geführt hätten. Für das vierte Geschäftsquartal erwartet Iona aufgrund der derzeitigen Marktsituation ein Pro-forma-Ergebnis von null bis plus drei Cent je Aktie. Der Umsatz soll gegenüber dem dritten Fiskalquartal um fünf bis zehn Prozent steigen. Für das kommende Geschäftsjahr 2002 erwartet Iona ein Umsatzwachstum von fünf bis 15 Prozent sowie einen Pro-forma-Betriebsertrag von drei bis acht Prozent des Umsatzes.