CES 2012

Invoxia macht das iPhone schreibtischtauglich

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Warum noch ein zusätzliches Tischtelefon, wenn die Mitarbeiter ohnehin schon mit iPhones oder iPads ausgestattet sind? Als Antwort auf diese Frage präsentiert Invoxia mit dem NVX-610 eine Basisstation, die das Apple-Device in ein VoIP-Telefon mit eigenem Handset verwandelt.

Optional kann man aber auch das per Bluetooth verbundene iOS-Device als Schnurlos-Telefon nutzen oder ein Bluetooth-Headset verwenden. Dank der acht integrierten Lautsprecher (und Mikrofone), einem ARM-Cortex-A8 Prozessor sowie der hauseigenen In Vivo Akkustik-Technik eignet sich das Gerät speziell für Telefonkonferenzen - aber auch für musikalische Beschallung, sei es zuhause oder im Büro.

Schönheit hat ihren Preis - in diesem Fall rund 440 Euro.
Schönheit hat ihren Preis - in diesem Fall rund 440 Euro.
Foto: Invoxia

Der französische Hersteller Invoxia hat eigens eine dazugehörige App entwickelt, mit deren Hilfe man das Gerät leicht konfigurieren und bedienen soll. So unterstützt Invoxia eine Reihe von VoIP-Providern und natürlich Skype - diese lassen sich in der Anwendung einfach per Fingerdruck anbinden. Außerdem werden beim Setup geschäftliche und mobile Rufnummern in eine gemeinsame Kontaktliste zusammengeführt.

Besonders kostensparend ist das mit dem CES Best of Innovations 2012 Award ausgezeichnete Gerät allerdings nicht. Mit einem Preis von rund 440 Euro dürfte das Invoxia NVX-610 primär in Architektur- oder Anwaltsbüros zu finden sein, während einfache Schreibtischtäter wohl weiterhin mit zwei Geräten (bestenfalls) arbeiten müssen.