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Intuit steigert Umsatz und Gewinn

14.02.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der US-Anbieter von Steuersoftware ("Quicken", "Turbotax") Intuit konnte im Ende Januar abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal seinen Nettogewinn um 7,1 Prozent auf 128,4 Millionen oder 60 Cent pro Aktie steigern. Einmaleffekte wie Akquisitionskosten oder Investitionsverluste ausgeklammert, erzielte das Unternehmen aus Mountain View, Kalifornien, einen Gewinn von 61 Cent je Anteilschein. Intuit übertraf damit die Erwartungen der Analysten, die laut Thomson First Call im Schnitt einen Pro-forma-Profit von 57 Cent pro Aktie prognostiziert hatten. Die Umsätze stiegen um 17 Prozent von 476 Millionen auf 558,1 Millionen Dollar. Dabei legten die Erlöse in allen Bereichen zu. Die Einnahmen mit Turbotax, der führenden Steuersoftware für Privatleute in den USA, kletterte um elf Prozent auf 95,3 Millionen Dollar.

Die Intuit-Aktie war in den letzten Wochen unter Druck geraten, nachdem befürchtet wurde, dass ein schärferer Kopierschutz in Turbotax die Kunden verprellen könnte. Unternehmenschef Steve Bennet erklärte, dass sich die Maßnahme nicht negativ auf die Turbotax-Umsätze ausgewirkt habe. Im Gegenteil wären mehr Anwender nun gezwungen gewesen, sich die Software auf legalem Weg zu beschaffen. Erfreut von der positiven Entwicklung im zweiten Quartal stellt das Unternehmen nun für das laufende Geschäftsjahr einen Pro-forma-Gewinn von 1,38 bis 1,42 Dollar pro Aktie in Aussicht. Bislang rechnete Intuit mit einem Pro-forma-Profit zwischen 1,32 und 1,38 Dollar je Anteilschein. (mb)