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Internet Explorer sendet vertrauliche Daten an Microsoft

19.10.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das CIAC (Computer Incident Advisory Capability Office) des US-Energieministeriums warnt davor, Fehlermeldungen von Office XP, Windows XP und dem Internet Explorer ab Version 5 zu Analysezwecken an Microsoft zu senden. Unter Umständen könnten dadurch vertrauliche Dokumente an die Gates-Company gelangen. Die Sicherheitslücke beruht auf einem so genannten Memory Dump, der zur Folge hat, dass Daten aus dem Hauptspeicher in den Fehlerbericht integriert werden.

Der "Fehlerberichtdienst" des Internet Explorers öffnet in der Regel eine Dialogbox, die den Benutzer über das aufgetretene Problem informiert. Wer sicher gehen will, keine vertraulichen Dokumente zu verschicken, kann durch den Klick auf die entsprechende Schaltfläche das Senden des Reports verhindern.