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Internet Explorer 6 nutzt P3P-Filter

22.03.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Microsofts kommender Browser "Internet Explorer 6" wird den Schutz der Privatsphäre über den vom World Wide Web Consortium (W3C) entwickelten Standard Privacy Preferences Project (P3P) unterstützen. Dieser ermöglicht es Surfern, bei ihren Reisen durch das Netz zu kontrollieren, welche Informationen über sich sie an Site-Betreiber und Werbetreibende preisgeben.

Beim IE6, der in der zweiten Hälfte dieses Jahres erscheinen soll, hat Microsoft dazu einen "Schieberegler" installiert, der fünf verschiedene Voreinstellungen für die Handhabung so genannter Cookie-Dateien anbietet. Diese reichen von der Annahme aller Kekse bis hin zu deren totaler Blockierung. Standardmäßig ist die mittlere Stufe vorgewählt, bei der alle Cookies akzeptiert werden, so lange sich die besuchte Site an die P3P-Richtlinien hält.