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Hyperkonvergente IT-Systeme im Mittelstand

Interessante Alternative – aber erst wenige Installationen

27.11.2015
Die traditionellen, historisch gewachsenen IT-Infrastrukturen werden den neuen Anforderungen der Digitalisierung nicht mehr gerecht. Hyperkonvergente Systeme könnten einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die IT im Mittelstand flexibler und dynamischer zu machen.

Fast überall ist der der Betrieb von Rechenzentren und IT-Infrastrukturen hauptsächlich darauf ausgelegt, Unternehmensanwendungen standardisiert, stabil und sicher zu betreiben. Der Mehrbedarf an Leistung und Flexibilität durch die Digitalisierung erfordert den Aus- und Umbau der bestehenden Infrastrukturen. "Die derzeitigen IT-Landschaften der Unternehmen werden beim Betrieb neuer dynamischer Workloads schnell in die Knie gezwungen", sagt Maximilian Hille, Analyst bei Crisp Research.

Foto: Crisp Research

Der ständige Ausbau der Architektur-Landschaft um neue "alte" Komponenten erscheine vor diesem Hintergrund nicht sinnvoll. Denn dies würde lediglich neue Insellösungen und Silos schaffen. Als Antwort auf die Frage nach skalierbaren, flexiblen und leistungsfähigen Systemen böten sich indes Hyperkonvergente System an. "Seitdem einige Anbieter auf Basis der einst umfangreichen, kostspieligen Architekturen erste Standard-Produkte und Lösungen entwickelt haben, sind Hyperkonvergente Infrastrukturen auch für den Mittelstand eine interessante Alternative", sagt Analyst Hille.

Anhand der Ergebnisse einer (nicht-repräsentativen) Befragung von IT-Entscheidern hat er untersucht, inwieweit der Mittelstand von dieser neuen Technologie profitieren kann. Die Daten wurden auf der Veranstaltungsreihe IT.forum des Systemhauses CEMA erhoben. Dort wurden CIOs und Systemadministratoren von mittelständischen Unternehmen mit mindestens 200 Mitarbeitern zu Themen rund um die eigene IT-Infrastruktur, Digitalisierung, Virtualisierung und Hyperkonvergente Systeme befragt.

Dabei zeigte sich, dass es ein zunehmendes Interesse für hyperkonvergente Systeme im Mittelstand gibt - der Einsatzgrad mit lediglich knapp zwei Prozent (1,9 Prozent) der Unternehmen aber noch äußerst gering ist. Aber immerhin fast jeder fünfte Befragte (19,4 Prozent) hatte konkrete Pläne für die Einführung. Die große Mehrheit der Teilnehmer (69,9 Prozent) blieb eher indifferent: Ja, das Thema sei grundsätzlich interessant, eine Nutzung aber derzeit nicht geplant. Fast jeder zehnte IT-Entscheider (9,7 Prozent) schloss den Einsatz hyperkonvergenter System auch für die Zukunft aus.

Die befragten IT-Entscheider sehen insbesondere in der Konsolidierung der Infrastrukturlandschaft und damit der Vereinfachung des Administrationsaufwandes den größten Nutzen (54 Prozent). Weitere 15 Prozent der Befragten sehen in Hyperkonvergenten Systemen, verglichen mit der derzeitigen Architektur-Landschaft, die Chance TCO-Vorteile zu realisieren.