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Intel zieht gegen Via zu Felde

02.11.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nach der Pannenserie rund um die neue Arbeitsspeicher-Architektur von Rambus (CW Infonet berichtete) will Halbleiterriese Intel offenbar der zwischenzeitlich erfolgreicheren Konkurrenz aus Taiwan das Leben schwer machen. Der Konzern hat eine Reihe von Klagen gegen Via Technologies und einige von deren Kunden aus den USA, Großbritannien und Singapur angestrengt. Wohlgemerkt nur einige, denn Vias (und auch Intels) größte Kunden, darunter IBM, Hewlett-Packard und Micron, sind seltsamerweise nicht betroffen. Statt dessen hat sich Intel Everex und den Mainboard-Hersteller First International Computer (FIC) als Exempel ausgesucht. Die Hersteller sollen angeblich mit ihren Produkten eine

Reihe von Intel-Patenten verletzt haben. Via stellt unter anderem einen Chipsatz her, der einen 133 Megahertz schnellen Systembus und gleichschnell getakteten Hauptspeicher ("PC-133") unterstützt.