Intel verschiebt Pentium M "Dothan"

15.01.2004

Intel stellt den Pentium-M-Nachfolger mit Code-Namen Dothan im zweiten Quartal 2004 vor. Ursprünglich sollte er Mitte Februar 2004 auf den Markt kommen. Probleme im Schaltungs-Design sind die Ursache für die Verzögerung.

Mit der nächsten Prozessorgeneration des Pentium M führt Intel die 90-nm-Technologie bei den Mobile-CPUs ein. Nach ursprünglichen Plänen sollte der unter dem Code-Namen "Dothan" firmierende Centrino-Prozessor Mitte Februar debütieren. Jetzt gab Intel offiziell im Rahmen der Veröffentlichung seiner Quartalszahlen bekannt, dass er erst im zweiten Quartal 2004 auf den Markt kommt.

Während der Validierungsphase des Dothans wurde ein "Glitch" entdeckt. Dieser Störimpuls erfordert ein Redesign der Schaltung des Prozessors. Dadurch verzögert sich nun die Auslieferung des Dothan. Auf die Performance der CPU habe dies aber keine Auswirkungen, so Intel weiter. Durch dieses Redesign erhält Dothan ein neues Stepping.

Dothan basiert auf dem Pentium M mit Banias-Core und wird im 90-nm-Prozess gefertigt. Insgesamt besteht der Dothan aus 140 Millionen Transistoren. Das Gros nimmt der auf 2 MByte verdoppelte L2-Cache ein. Der aktuelle Pentium M "Banias" setzt sich aus "nur" 77 Millionen Transistoren zusammen. Als Architekturerweiterung sorgt das Enhanced Register Data Retrievel für ein effizienteres Register-Management bei unterschiedlich langen Schreib-/Lesevorgängen. Ein Enhanced Data Prefetcher verfügt über eine ausgeklügeltere Vorhersage, welche Daten die CPU im L2-Cache demnächst benötigt. Dothan soll anfangs mit einer Taktfrequenz von 1,60, 1,70 und 1,80 GHz arbeiten. Die aktuellen Pentium-M-Prozessoren arbeiten mit maximal 1,70 GHz Taktfrequenz.

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