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Intel verschiebt Mitarbeiter-PC-Programm

12.03.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Vor rund einem Jahr kündigte Intel - wie einige andere Unternehmen auch - an, man werde allen rund 70.000 fest angestellten Mitarbeitern auf Kosten des Hauses einen privaten PC samt Internet-Zugang spendieren (Computerwoche online berichtete). Nachdem der Halbleiterriese nun Kosten sparen muss und bis Ende des Jahres sogar 5000 Arbeitsplätze abbauen will (Computerwoche online berichtete), wird daraus vorerst nichts mehr: Die Umsetzung des Vorhabens wurde für die USA auf das kommende Jahr verschoben. "Wir sparen, wo wir nur können", erklärte Konzernsprecher Robert Manetta.

Im Rest der Welt, wo die PC-Verbreitung aus Sicht Intels grundsätzlich niedriger ist (für Deutschland dürfte das nur bedingt zutreffen), sollen die kostenlosen Rechner wie gehabt noch im Jahr 2001 unter die Mitarbeiter gebracht werden.