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Intel verschenkt Sicherheitssoftware

10.04.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Halbleiterriese Intel will angeblich heute eine Sicherheitssoftware als Open-Source-Version vorstellen. Dies berichtet die US-Zeitung "Wall Street Journal". Die neue Intel-Lösung soll den erst vor zwei Jahren etablierten Sicherheitsstandard CDSA (Common Data Security Architecture) beinhalten, der unter anderem eine hohe Verschlüsselung von E-Mails oder anderen vertraulichen Daten erlaubt. Ferner können damit digitale Zertifikate ausgestellt und verwaltet werden, mit denen Benutzer oder Firmen im Internet sowie Firmennetzwerken identifiziert werden können. Während die meisten Hersteller diese Funktionen in ihre Server-Betriebssysteme integrieren, will Intel seine CDSA-Anwendungen Softwareentwicklern separat zur Verfügung stellen. Ab dem 15. Mai soll das Programm und der zugrunde liegende Quellcode zum Download bei Intel bereit stehen. Die Programme, die zunächst nur unter Linux

laufen, sollen später für Intel-Prozessoren optimiert werden.