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Intel unterstützt nun doch 133-Megahertz-Speicher

02.09.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nachdem Intel bislang offiziell die technisch anspruchsvolle (und deswegen leider teure) Architektur von Rambus als PC-Arbeitsspeicher der Zukunft proklamiert hatte, beugt sich der Halbleiterkrösus nun der "normativen Kraft des Faktischen" und unterstützt auch 133 Megahertz schnelle SDRAM-Bausteine (Synchronous Dynamic Random Access Memory). Einen ersten entsprechenden Chipsatz kündigte der Hersteller im Rahmen seiner Entwicklerkonferenz an. Freuen über dieses Zugeständnis dürfte sich vor allem der taiwanische Hersteller Via Technologies, der bereits ein solches Produkt herstellt und dafür nun sicher verstärkt die Werbetrommel rühren wird. Intel dürfte seine Marketing-Macht allerdings weiterhin voll auf seinen ersten Rambus-Chipsatz "820" konzentrieren, der am 27. September debütieren soll.