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Intel streitet auf breiter Front

31.08.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Intel zieht sowohl gegen das amerikanische Unternehmen Broadcom als auch gegen den taiwanischen Chiphersteller Via Technologies zu Gericht. Der Vorwurf gegen Broadcom: Das Unternehmen habe in bis zu fünf Fällen unerlaubterweise Intel-Technik nachgebaut. Intel will nun eine Unterlassungserklärung sowie Schadenersatz in unbekannter Höhe.

Der Streit mit Via dagegen ist nicht neu, sondern geht in eine neue Runde. Im letzten Monat räumten die Unternehmen zwar einige Differenzen aus. Intel bleibt aber dabei, dass das taiwanische Unternehmen mit einem Chipsatz für AMD-Prozessoren Intels Patentrechte verletze und legte dem Gericht dafür weitere Dokumente vor. Auch hier fordert Intel Unterlassung, Schadenersatz sowie Erstattung der Gerichts- und Anwaltskosten.