Wegen Krise

Intel schließt Fabriken und streicht bis zu 6000 Stellen

22.01.2009
Der weltgrößte Chiphersteller Intel streicht nach seinem Gewinneinbruch weltweit 5000 bis 6000 Stellen.
Ein Reinraum in Intels Fab 32 mit 45-Nanometer-Produktion
Ein Reinraum in Intels Fab 32 mit 45-Nanometer-Produktion

Angesichts der globalen Wirtschaftskrise werden zwei Fabriken in Malaysia und auf den Philippinen geschlossen, wie Intel am Mittwochabend am Firmensitz im kalifornischen Santa Clara mitteilte. In einer US-Fabrik in Hillsboro (Orgeon) werde die Produktion angehalten. In einem Werk am Konzernsitz werde sie teilweise beendet. Einigen von den Einschnitten betroffenen Beschäftigten würden andere Arbeitsplätze im Unternehmen angeboten, hieß es. Die Umstrukturierung solle bis Ende 2009 abgeschlossen werden.

Der weltgrößte Halbleiterhersteller hat die Konjunkturtalfahrt zum Jahresende voll zu spüren bekommen. Der Gewinn brach im Schlussquartal auch belastet von Abschreibungen um 90 Prozent auf 234 Millionen Dollar ein. Der Umsatz fiel um fast ein Viertel auf 8,2 Milliarden Dollar. Intel gilt als wichtiger Indikator für die gesamte Technologiebranche. Konkurrent AMD legt seine neuesten Zahlen heute Abend vor. (dpa/tc)