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Intel schießt sich mit Benchmarks ins Rambus-Knie

12.07.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Intel hat unlängst einige Benchmark-Ergebnisse veröffentlicht, die der Halbleiterriese vielleicht besser in der Schublade gelassen hätte. Zeigen diese doch, dass die vom Konzern zur Arbeitsspeicher-Architektur der Zukunft erklärte Technik von Rambus nicht hält, was sie (und Intel) verspricht. Die veröffentlichten Daten vergleichen Pentium-III-Systeme (933 Megahertz CPU-Takt, 128 MB Hauptspeicher) mit dem "820"- (Rambus) und "815"-Chipsatz (PC-133-DRAM) miteinander. In elf von 14 Tests erweist sich der "normale" Speicher als überlegen - unter anderem in allen sechs Produktivitäts- und noch dazu in den meisten Multimedia- und 3D-Prüfungen. Bei langsameren Prozessoren fielen die Ergebnisse ähnlich aus.