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Intel muss Alviso-Chipsatz verschieben

19.07.2004

Intel wird seinen eigentlich für Herbst avisierten "Alviso"-Chipsatz für Notebooks mit Pentium-M-Prozessor mit mehrmonatiger Verspätung herausbringen, so dass darauf basierende Produkte erst Anfang kommenden Jahres erhältlich sein werden. Schuld sind Design-Probleme.

Der Alviso ist das Centrino-Pendant zu den Anfang Juni für Desktop-Rechner erschienen Chipsets "915 G/P" und "925 X" (Codenamen "Grantsdale", "Alderwood"), von denen Intel Teile der frühen Produktion aus Qualitätsgründen hatte zurückrufen müssen. Er soll auch portablen Rechnern Unterstützung für neue Standards wie PCI Express, Serial ATA, High-Definition Audio, 533 Megahertz Frontside-Bustakt sowie DDR-2-Arbeitsspeicher bringen.

Die zunehmende Komplexität seiner Produkte macht Intel seit geraumer Zeit zu schaffen. So erschien etwa der neueste Pentium-M "Dothan" erst im Mai und nicht wie angekündigt im Frühjahr 2004. Zuvor waren auch schon beim "Prescott"-Pentium-4 Design-Probleme aufgetreten, die Nacharbeiten erfordert hatten. (tc)