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Intel konkretisiert Umsatzprognose

09.09.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der US-amerikanische Halbleiterkonzern Intel hat im Rahmen eines Updates für Finanzanalysten seine Umsatzprognose für das laufende Quartal leicht reduziert, blieb dabei aber im Rahmen der im Juli genannten Spanne. Finanzchef Andy Bryant erklärte, die Einnahmen würden zwischen 9,8 und 10 Milliarden Dollar liegen, zuvor hatte Intel 9,6 bis 10,2 Milliarden Dollar avisiert. Die Mitte der aktualisierten Spanne mit 9,9 Milliarden Dollar entspräche einem Wachstum von 17 Prozent gegenüber den im Vergleichszeitraum des Vorjahres erlösten 8,47 Milliarden Dollar.

Die Nachfrage sei in allen Regionen weltweit anhaltend stark, erklärte Bryant. Das dritte und vierte Quartal des Kalenderjahres seien für PC- und Chiphersteller traditionell die stärksten, und das dritte Jahresviertel 2005 stelle hier keine Ausnahme dar. Als Resultat kann Intel nicht so viele Chipsets liefern wie gewünscht. Im vergangenen Monat hatte das Unternehmen angekündigt, es fahre die Produktion von Lowend-Chipsets temporär herunter, um mehr Kapazitäten für höherwertige Prozessoren und Ergänzungschips freizuschaufeln.

Bei den Prozessoren hielten sich Ausstoß und Nachfrage größtenteils die Waage, sagte der Intel-CFO weiter. Die Engpässe bei den Chipsets sollen aber bis gegen Jahresende andauern, bis dann 2006 neue Fertigungskapazitäten zur Verfügung stehen. (tc)