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Intel kauft zwei Chipfabriken

03.02.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Intel will zwei Chipfabriken in Colorado Springs von Rockwell International kaufen. Der Halbleiterriese unterzeichnete eine entsprechende Absichtserklärung und kündigte an, dies werde nicht der letzte Fabrikkauf in diesem Jahr sein. Die zwei Produktionsstätten am Fuße der Rocky Mountains sollen sogenannte Flash-Memory-Chips, die für Mobiltelefone benötigt werden, im modernen 0,18-Mikrometer-Verfahren herstellen. Intel will rund 1000 Mitarbeiter in Colorado Springs einstellen. Finanzielle Details zu dem Deal wurden nicht veröffentlicht.

Nach Angaben von Unternehmenssprecher Howard Hight will Intel in diesem Jahr rund fünf Milliarden Dollar in Fabriken stecken. Dabei werden etwa 1,5 Milliarden Dollar in die Inbetriebnahme der Rockwell-Produktionsstätten fließen. Weitere 500 Millionen sollen an eine neue Chipfabrik gehen, die Intel in Chandler, Arizona, errichten will. Damit bleiben rund drei Milliarden Dollar für den Kauf weiterer Fabriken.