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Intel investiert weiter in Linux

15.09.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Halbleiterkonzern Intel hat sich an der Softwareschmiede MontaVista Software aus dem kalifornischen Sunnyvale beteiligt. Finanzielle Details wurden nicht mitgeteilt; Intel-Sprecher Robert Manetta ließ aber zumindest verlauten, man investiere für gewöhnlich zwischen einer und zehn Millionen in vielversprechende Startups. MontaVista soll im Auftrag von Intel das Open-Source-Unix Linux auf den "XScale"-Chip portieren. Dabei handelt es sich um den Nachfolger des bisherigen "StrongARM"-Prozessors, der vor allem in Handheld-Rechnern und Embedded Systems eingesetzt wird. Insgesamt hat MontaVista in seiner aktuellen Finanzierungsrunde 23 Millionen Dollar Risikokapital erhalten. Zu den weiteren Geldgebern gehören W.R. Hambrecht, RRE Ventures, US Venture Partners sowie Alloy Ventures.