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Details zum "Tukwila"-Itanium

Intel: Erstmals zwei Milliarden Transistoren auf einem Chip

06.02.2008
Intel hat erstmals auf einem Prozessor zwei Milliarden Transistoren untergebracht.

Auf einer Fachkonferenz in San Francisco veröffentlichte der Chip-Gigant am Montag Einzelheiten zu seinem neuen "Tukwila" genannten Chip. Er verfügt über vier Prozessorkerne und soll künftig vor allem in den Itanium-Servern des Unternehmens zum Einsatz kommen. Ein Vorgänger von Tukwila hatte im Jahr 2004 noch etwa 600 Millionen Halbleiterschaltungen auf sich vereinigt.

"Das ist nicht revolutionär, es ist ein weiterer Schritt in der Evolution", zitiert "BBC News" einen Analysten. Die Forschung des Unternehmens wird seit Jahrzehnten von "Moore's Law" angetrieben, dem Leitsatz eines der Gründerväter, Gordon Moore. Er besagt, dass sich die Leistung der Prozessoren und die Anzahl der verbauten Halbleiter alle anderthalb bis zwei Jahre verdoppelt. Derzeit stellt Intel seine Produktion auf die neue 45-Nanometer-Technik um und kann damit noch kleinere Formeinheiten herstellen. Zur weiteren Schrumpfung der Chips trägt auch die jüngste Nutzung von Hafnium bei, einem Element, das deutlich besser als Siliziumoxid Leckströme verhindern kann. (dpa/tc)