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Intel entläßt 675 Ex-Digital-Mitarbeiter

24.09.1998
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – Intel Corp. will 675 Mitarbeiter entlassen, die allesamt in einer Chipfabrik in Hudson, Massachusetts, in der Produktion beschäftigt sind. In diesem Werk, das Intel von Digital Equipment übernommen hatte, werden RISC-Prozessoren vom Typ "Alpha" und "StrongARM" sowie Netzwerkprodukte hergestellt. Einige der Stellen werden noch in diesem Jahr abgebaut, der Großteil der Betroffenen wird jedoch erst 1999 auf die Straße gesetzt. Als Entschädigung erhalten sie – bei der in den USA vorherrschenden Hire-and-fire-Mentalität durchaus unüblich – eine Abfindung in Höhe von vier Monatsgehältern und weitere Vergütungen. Intel hatte bereits vor einigen Monaten mitgeteilt, seine Belegschaft weltweit um 3000 Stellen reduzieren zu wollen. Das Werk in Hudson leidet besonders stark darunter, weil dort in der Produktion deutlich mehr Mitarbeiter tätig sind als in anderen Werken der Company. Deshalb möchte Intel deren Zahl von ursprünglich 1800 auf unter 1000 reduzieren.