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Intel-Chipsatz könnte PC-Preise drücken

06.04.1999
810 kommt mit integriertem Grafikchip

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Intel wird am 26. April neben einem 466 Megahertz schnellen "Celeron"-Prozessor seinen lange erwarteten "810"-Chipsatz (Codename "Whitney") vorstellen. Dieser integriert erstmals einen 3D-Grafikbeschleuniger, so daß Systemintegratoren auf einen separaten Grafikchip oder eine Schnittstelle dafür verzichten können. Bei dem verwendeten Chip handelt es sich um eine verbesserte Version des im Februar 1998 vorgestellten "i740", der aufgrund unerwartet starker Konkurrenz schnell ans untere Ende des Marktes durchgereicht wurde. Darüber hinaus vermag der neue Chipsatz auch mit DVD-Laufwerken umzugehen. Analysten erwarten, daß mit Verfügbarkeit des 810 die Preise für Einstiegs-PCs um bis zu 100 Dollar fallen. "Wir haben dann eine Differenz von 100 Dollar zwischen dem 810 und der nächstgünstigeren Intel-Lösung", erklärte Peter Glasowsky von MicroDesign Resources.