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Intel-Chef sieht noch keinen Aufschwung

22.08.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Craig Barrett, Chef des Chipherstellers Intel, glaubt nicht an eine kurzfristige Erholung der Computerbranche. Zwar müssten in nächster Zeit viele Unternehmen ihre Systeme erneuern, bisher sei jedoch kein nennenswerter Anstieg der Ausgaben feststellbar. Wachsende Märkte sieht Barrett weniger in den USA und Europa als in Asien. Vor allem in China erwarte er massive Nachfragesteigerungen, berichtet das "Wall Street Journal".

Laut Barrett ist jedoch nicht geplant, in nächster Zeit Fertigungsstätten in China zu errichten. Mit dem Bau einer neuen Fabrik seien Investitionen in Höhe von 2,5 Milliarden Dollar verbunden. Zudem erschwerten US-Gesetze den Bau in fernöstlichen Ländern. Durch die Exportbeschränkungen sei es nicht möglich, in China auf dem aktuellen technischen Niveau zu produzieren. (lex)