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Intel bringt 32/64-Bit-Prozessoren für Desktops

21.02.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Erstmals bietet Intel für Desktop-PCs Prozessoren an, die 32- und 64-Bit-fähig sind. Dadurch bekommt AMD auf einem Markt Konkurrenz, den es 18 Monate lang mit der CPU "Athlon 64" exklusiv beliefert hat. Intel zieht mit vier Pentium-4-Prozessoren der Serie 6xx nach, die über 64-Bit-Erweiterungen nach der EM64T-Architektur und Hyperthreading-Technik verfügen.

Die vier Prozessoren haben je nach Taktrate erhebliche Preisunterschiede. Das 3,0 Gigahertz schnelle Modell 630 kostet 316 Dollar und das Modell 640 mit 3,2 Gigahertz 455 Dollar. 690 Dollar verlangt Intel für das auf 3,4 Gigahertz getaktete Modell 650 und 851 Dollar für das Modell 660 mit 3,6 Gigahertz. Alle diese Prozessoren haben im Vergleich zum bisherigen Pentium 4 einen auf 2 MB verdoppelten Level-2-Cache. Sie arbeiten mit einem 80 Megahertz schnellen Frontside-Bus. Die Prozessoren verwenden die "Speedstep"-Technik zur Senkung der Stromaufnahme und der Hitzeentwicklung bei geringeren Leistungsanforderungen. (ls)