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Intel arbeitet mit europäischen Handelsketten bei RFID zusammen

12.01.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Intel soll Handelsketten wie Carrefour, Tesco und Metro bei der Einführung elektronischer Etiketten beraten. Die Unterstützung des Chip-Herstellers erstreckt sich auf die Implementierung der RFID-Technologie (Radio Frequency Identification) in Scanner und Handhelds zur Inventarisierung der Waren. Dazu haben die Unternehmen die EPC (Electronic Product Code) Product Retail Users Group of Europe gegründet.

Beim EPC handelt es sich um eine 96 Bit große Zeichenfolge, die eine eindeutig zuzuordnende Kennzeichnung für einzelne Waren bereitstellt. Damit lassen sich die Funkchips codieren, die an den Waren angebracht werden.

In Deutschland will die Metro AG noch in diesem Jahr Transportverpackungen mit RFID-Chips ausstatten. Bis zum November 2004 soll die Technik bereits in zehn zentralen Auslieferungslägern und in 250 Filialen zum Einsatz kommen. Ferner ist geplant, dass ab 2007 alle rund 800 Filialen hierzulande die Funktechnik nutzen. Laut Projekt-Manager Gerd Wolfram gebe es jedoch noch keine spezifischen Pläne für die RFID-Einführung in anderen Ländern, berichtet das "Wall Street Journal". Beim Konkurrenten Wal Mart ist die Nutzung der Technik ab 2005 geplant. (lex)