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Institut für Telematik verspricht fehlerfreie Mikrochips

28.02.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das von der Fraunhofer-Gesellschaft betreute Institut für Telematik in Trier teilt mit, sein Mitarbeiter Christoph Sack (36) habe ein mathematisches Verfahren entwickelt, mit dem Chiphersteller bereits in der Entwicklungsphase von Mikroprozessoren und integrierten Schaltkreisen deren Fehlerfreiheit sicher stellen könnten. Das Verfahren erweitere die bislang genutzten Datenstrukturen der so genannten "geordneten binären Entscheidungsdiagramme (OBDDs)", heißt es in der diesbezüglichen Mitteilung. Weitere Auskünfte erteilt Institutsleiter Christoph Meinel unter Telefon 0651/97551-19, Fax -12.

Das Institut für Telematik mit knapp 50 Mitarbeitern wird seit vier Jahren als eingetragener Verein unabhängig von der Universität Trier betrieben. Es ist Mitglied der Initiative D21 und erhielt den Erfinderpreis des Landes Rheinland-Pfalz für seine Sicherheitslösung "Lock-Keeper". (tc)