Facebook-Tochter

Instagram streicht nach Nutzer-Aufstand umstrittene Regeländerungen

21.12.2012
Der zu Facebook gehörende Fotodienst Instagram hat nach einem Nutzer-Aufstand umstrittene Regeländerungen zurückgenommen.
Instagram-Mitgründer Kevin Systrom
Instagram-Mitgründer Kevin Systrom
Foto: JD Lasica (CC BY-NC 2.0)

Die neuen Passagen zu Werbeplänen würden vorerst komplett gestrichen, gab Mitgründer Kevin Systrom in einem Blogeintrag am späten Donnerstag bekannt. Anstelle jetzt von den Nutzern Genehmigungen für noch nicht entwickelte Werbedienste einzuholen, werde man erst die Pläne bis zum Schluss durchdenken und dann konkrete Vorschläge machen. Systrom bekräftigte erneut, dass Instagram keine Nutzerfotos verkaufen wolle.

Sehr weitreichend formulierte neue Regeln hatten bei Nutzern die Sorge geweckt, ihre Bilder könnten von Instagram verkauft oder ohne ihre Zustimmung für Werbekampagnen zur Verfügung gestellt werden. Das sei aber eine Fehlinterpretation wegen missverständlicher Formulierungen gewesen, hatte Systrom diese Woche nach erster Kritik erklärt und Nachbesserungen angekündigt. Die angepassten neuen Regeln sollen nun am 19. Januar in Kraft treten. (dpa/tc)

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