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Inlandsferngespräche werden teurer

01.08.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nach einem Bericht des Statistischen Bundesamtes sind auch im Monat Juli die Telefongebühren für Inlandsferngespräche im Festnetz weiter angestiegen. Während im Juni dieses Jahres erstmalig nach dem starken Preisrückgang der vergangenen Jahre wieder eine leichte Verteuerung um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat festzustellen war, ermittelten die Statistiker im Juli eine weitere Verteuerung um 1,1 Prozent. Damit lagen die Preise für Inlandsferngespräche im Festnetz um 0,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Dagegen sind die Preise für Auslandsferngespräche im Festnetz gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Prozent gefallen. Auch Handy-Gespräche sind heute im Durchschnitt um 8,7 Prozent und die Nutzung des Internets um ganze 30 Prozent billiger als noch im Juli 2001. Ortsgespräche und die Gebühren für Telefonanschlüsse blieben wie schon in den vorangegangenen Monaten unverändert. Alle Telekommunikationsdienstleistungen zusammen gerechnet, mussten private Haushalte im Juli unterm Strich 5,3 Prozent weniger bezahlen als noch ein Jahr zuvor.