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inform.com: die persönliche Online-Zeitung

17.10.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Unter die News-Portale gesellt sich ein neuer Player: inform.com fasst Online-Inhalte aus unterschiedlichsten Quellen unter einer Oberfläche zusammen. Allerdings fällt die Site nicht in die gleiche Kategorie wie der unlängst als Beta freigegebene Google Reader (siehe: "Google startet eigenen Feed-Reader im Testbetrieb"). Im Unterschied dazu muss sich der Benutzer nicht mit dem Abonnement von RSS-Feeds beschäftigen, sondern erhält eine kategorisierte Übersicht nach dem Muster von Google News oder Yahoo News. Inform.com nimmt für sich jedoch in Anspruch, Beiträge besser untereinander zu vernetzen. So findet sich neben jedem Text eine Liste von Kategorien, in die er passen könnte und die Möglichkeit, darin nach Artikeln zu stöbern. Außerdem bietet inform.com Bezüge zu Branchen, Produkten oder Orten, auf die sich der Inhalt bezieht. Von dort aus lassen sich weitere passende Beiträge auswählen.

Für registrierte Anwender entwickelt die Site mit fortdauernder Nutzung ein individuelles Nachrichtenprofil. Dieser Service soll kostenpflichtig sein. Ein weiteres selbst lernendes Nachrichtenportal namens Findory wurde erst kürzlich von ehemaligen Amazon-Mitarbeitern ins Leben gerufen. Diese waren zuvor beim Online-Händler für die Entwicklung der Empfehlungsfunktion verantwortlich und haben die daraus gewonnenen Erfahrungen in den neuen Service eingebracht. Dieser bietet wie inform.com derzeit nur englischsprachige Inhalte. (ws)