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Data Lake fördert Produktinnovation

Industrie 4.0 noch längst nicht flächendeckend

15.12.2016
Einer aktuellen Umfrage der Zeitschrift Produktion zufolge ist noch immer jedes zweite Unternehmen nicht an Industrie 4.0 interessiert. Auf dem 4. Fachkongress Industrie 4.0 diskutierten Experten, woran es krankt und was zu tun ist.
  • Laut Werner Blick, Professor an TH Regensburg, befinden sich viele Unternehmen in Deutschland mit Industrie 4.0 erst in der frühen Phase.

  • Von den fünf Entwicklungsstufen verharren die meisten Unternehmen aktuell auf den ersten beiden Stufen: fen: Vernetzung der Geräte und die Verdichtung der Informationen.

  • Einer der Gründe dafür: Daten liegen in der Industrie oft brach, es fehlen noch Erfahrungswerte für den Umgang mit Big Data.

  • Dennoch ist die Vision für Industrie 4.0 bei vielen Verantwortlichen längst in den Köpfen. Hinter der Vision verbirgt sich der so genannte Data Lake - ein Sammelbecken an Daten von diversen Geräten und Programmen. Hier setzt das „Internet of Production“ an, das so genannte Latenzzeiten in Unternehmen auf ein Fünftel reduzieren kann. Gemeint sind hier die Zeiten, die ein Unternehmen benötigt, um zu erkennen, dass ein neues oder verändertes Produkt nötig ist.

  • Agile Entwicklungen, cyberphysische Systeme, echtzeitnahe Datenanalysen und der Data Lake sollen in Summe dazu führen, dass das digitale Abbild eines Produkts entsteht, das diese Beschleunigung ermöglicht.

  • Noch verfügen Unternehmen nicht über die Flexibilität, um den Data Lake Realität werden zu lassen. Doch das schlichte Ausprobieren von überschaubaren Industrie-4.0-Projekten kann ein wichtiger Schritt sein, um die Agilität zu erhöhen.

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