Tipps für den Umgang mit Big Data

In sieben Schritten zum Big-Data-Erfolg

Teil- oder unstrukturierte Daten in großer Menge erfolgreich analysieren können - das ist das Ziel von Big-Data-Projekten. Aber welcher Weg führt dorhin?

Was genau wollen Sie? Welche Quellen sollen einfließen? Wer nutzt die Daten? Welche Performance-Anforderungen haben Sie? Wie möchten Sie die Ergebnisse in Ihre Prozesse und Analysestrukturen einbinden? Und sind Sie sich darüber im Klaren, was da auf Sie zukomment? Das IT-Beratungs- und Sys-temintegrationshaus msg Systems hat sieben Faktoren identifiziert, die über den Erfolg eines Big-Data-Projekts bestimmen:

1. Die jeweiligen Ziele definieren

Die Anzahl der möglichen Big-Data-Analysen ist Legion. Im ersten Schritt muss also geklärt werden: Was möchten Sie erreichen? Was bringt Ihnen die Auswertung? Möchten Sie mehr Kunden ansprechen, Ihren Umsatz steigern oder neue Geschäftsfelder erschließen? Und welche Ziele sind überhaupt erreichbar?

2. Die Datenquellen identifizieren

Dann müssen die verfügbaren Datenquellen analysiert werden: Welche sind wichtig? Wie und in welcher Form lässt sich auf die benötigten Daten zugreifen? Meist ist es sinnvoll, sich zunächst auf ausgewählte Quellen zu konzentrieren. Hier schon sind Datenschutzaspekte zu berücksichtigen. Manche Daten dürfen gar nicht oder nur unter bestimmten Voraussetzungen gespeichert und analysiert werden.

3. Mit IT- und anderen Bereichen vernetzen

Die IT sollte frühzeitig eingebunden werden. Um maximalen Nutzen aus den Auswertungen zu ziehen, sind auch andere Fachbereiche zu involvieren. Und spätestens in dieser Phase sollte das Management einbezogen werden, das breite Unterstützung garantiert.

4. Performance und Verfügbarkeit klären

Die Erwartungen bezüglich Performance und Verfügbarkeit müssen so früh wie möglich dingfest gemacht werden. Dabei spielen Themen wie Analyse-Latenzzeit, Auswertungen in Echtzeit und In-Memory-Technik eine wichtige Rolle.

5. Die Ergebnisse in Prozesse einbinden

Erfolgreiche Big-Data-Analytics-Projekte binden die Analysen und deren Ergebnisse in die Geschäftsprozesse ein. Nur so führen die gewonnenen Erkenntnisse zu einer Verbesserung.

6. Big Data in Analysestrukturen einfügen

Big-Data-Analytics ersetzen nicht zwingend vorhandene Analysen, beispielsweise Data Warehouses. Oft sind sie vielmehr eine Ergänzung. Folglich sollten sie in vorhandene BI-Architekturen oder -Landschaften integriert werden.

7. Komplexität und Dynamik abschätzen

Welche Daten mit welchem Volumen kurz- und mittelfristig verfügbar sein werden, ist im Vorfeld schwer abschätzbar. Deshalb gilt es, die Einbindung neuer Datenquellen oder zusätzlicher Analysen einzukalkulieren, um einen nachhaltigen Erfolg des Projekts zu gewährleisten. (mhr)