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CSC-Umfrage: Digitale Arbeit 4.0

In einer digitalen Arbeitswelt werden Hierarchien zum Hemmnis

29.04.2016
Fast 90 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland zweifeln daran, dass ihr Arbeitgeber mit der bestehenden Unternehmensstruktur den Sprung in die digitale Arbeitswelt schaffen wird. Schuld daran ist nach Ansicht der Mitarbeiter vor allem das starre Denken in Hierarchien, das einer flexiblen und vernetzten Zusammenarbeit in digitalisierten Umgebungen entgegensteht.

Aus Sicht der Arbeitnehmer sind grundlegende neue Weichenstellungen unabdingbar, wenn der Einstieg in die "digitale Arbeitswelt 4.0" gelingen soll. Als wichtige Erfolgsfaktoren sehen sie flexiblere Arbeitsstrukturen und neue Konzepte bei der Aus- und Weiterbildung. Die Forderungen sollten die Führungskräfte durchaus aufhorchen lassen: Knapp 60 Prozent der befragten Arbeitnehmer fordern, das starre Hierarchiedenken abzulösen, fast jeder Vierte stellt sogar die traditionelle Rolle der Führungskräfte generell in Frage.

Die Mehrheit der Befragten hält es auch für richtig, künftig das enge Korsett von Abteilungsgrenzen aufzulösen (58 Prozent). Sie erwarten in einem Arbeitsumfeld 4.0, dass Innovation gezielt gefördert (67 Prozent) und die Mitarbeiter für kreative Leistungen belohnt werden (63 Prozent). Zudem sollte auch ein Schwerpunkt auf die soziale Interaktion von Mitarbeitern - also Soft Skills - gelegt werden, um die Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche zu fördern. Das halten 57 Prozent der Arbeitnehmer für einen wichtigen Erfolgsfaktor der Zukunft.

Der Aus- und Weiterbildung, die als Schlüssel für das Umsetzen einer erfolgreichen Digitalisierungsstrategie gilt, messen auch die Mitarbeiter eine zentrale Bedeutung zu. Aber rund zwei Drittel halten bewerten die Ausbildungsangebote im eigenen Unternehmen nur mit befriedigend oder schlechter. Jeder zweite wünscht sich deshalb Veränderungen der traditionellen HR-Verwaltung, die pauschale Schulungskonzepte ohne Rücksicht auf den individuellen Bedarf des einzelnen Mitarbeiters anbietet. Aus- und Weiterbildungsangebote sollten künftig so gestaltet sein, dass sie konkrete, praxiserprobte Lösungen für aktuelle Problemsituationen liefern.

"Die Ergebnisse unserer Arbeit 4.0-Umfrage führen deutlich vor Augen, dass es bei der Weichenstellung für Weiterbildung und strukturelle Anpassung in den Unternehmen noch Hausaufgaben zu erledigen gilt", kommentiert Claus Schünemann, Vorsitzender der Geschäftsführung von CSC in Deutschland. Für die Studie hat die Unternehmens- und Strategieberatung CSC 1.000 vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer in Deutschland befragt.