Web

 

In der New Economy gelten neue Regeln

18.02.2000
Interview mit IG-Metall-Technikvorstand Ulrich Klotz

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Umgang mit Informationen wird die künftige Arbeitswelt maßgeblich bestimmen. Welche Auswirkungen neue Arbeitsformen auf die Beschäftigung und die Gesellschaft haben, wollte die COMPUTERWOCHE von Ulrich Klotz, Technologieexperte beim Vorstand der IG Metall, wissen. Das Interview führte Ina Hönicke.

CW: Sie stellen in Ihrem Artikel "Die Herausforderungen der Neuen Ökonomie" (Gewerkschaftliche Monatshefte 10/99) die provokante These auf, dass die Arbeit von morgen nur noch wenig mit unserem heutigen Verständnis von Arbeit zu tun haben wird.

KLOTZ: Das stimmt. Um besser zu verstehen, was derzeit passiert, lohnt es, einmal zurückzublicken: Die heutige Situation lässt sich durchaus vergleichen mit dem Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft. In der Agrargesellschaft arbeiteten Menschen jahrtausendelang gemäß dem Rhythmus der Natur. Mit der Industrialisierung wurden Menschen dann auf einmal gezwungen, sich zur selben Zeit am selben Ort zu versammeln, um gemeinsam zu arbeiten. Nur so ließen sich Dampfmaschinen als zentrale Energiequellen rationell nutzen. Dieser Zwang brachte allmählich die Arbeitsdisziplin des Industriezeitalters hervor. Dabei entstand unser heutiges Verständnis von Arbeit als räumlich und zeitlich festgelegte, kontinuierlich abzuleistende Erwerbsarbeit. Die Industrialisierung trennte Lebens- und Arbeitsraum sowie Arbeits- und Freizeit und schuf vielerlei Grenzen, etwa zwischen verschiedenen Lebensphasen wie Ausbildung, Arbeit und Ruhestand. Alles Dinge, die noch gar nicht so alt sind, aber uns heute selbstverständlich erscheinen.

CW: Was verändert sich jetzt?

KLOTZ: Heute lassen sich mit Hilfe der Informationstechnik viele Tätigkeiten von den Zwängen, die die Industrialisierung mit sich brachte, befreien. Statt Menschen zur Arbeit zu transportieren, kann man den Arbeitsgegenstand Information zu den Menschen bringen. Der Informationsarbeiter kann überall und jederzeit tätig sein. Arbeit zerfällt in viele unterschiedliche Formen. Dabei werden die Grenzen zwischen Arbeits- und Freizeit, Wohn- und Arbeitsort, Lernen und Arbeiten sowie zwischen abhängiger und selbständiger Beschäftigung zunehmend unscharf. All diese Begriffe und Kategorien verlieren allmählich an Bedeutung, das gilt auch für den Begriff Arbeitsplatz.

CW: Kommt jetzt das vielzitierte "Ende der Arbeit"?

KLOTZ: Nein, die Arbeit wird uns auch in Zukunft nicht ausgehen. Aber künftig wird Arbeit wieder mehr begriffen werden als etwas, was man tut, und nicht als etwas, was man hat. Natürlich löst ein solch fundamentaler Wandel bei vielen Menschen Ängste aus. Das war zu Beginn der Industrialisierung kaum anders - wir haben aber gesehen, dass solche Umbrüche auf lange Sicht auch viele neue Chancen eröffnen.

CW: Inwieweit verändern sich die Tätigkeiten?

KLOTZ: Lassen Sie es mich so sagen: Die Arbeit von immer mehr Menschen wird es ein, Daten in Bedeutung und in Wissen zu verwandeln. Durch die zunehmende Automatisierung von Routinetätigkeiten erhöht sich der intellektuelle Gehalt der verbleibenden Arbeit, sie erfordert zunehmend die Fähigkeit, Informationen zu verstehen, auf sie zu reagieren, sie zu verwalten - und natürlich auch, mit zuviel Informationen umgehen zu können. Laut aktuellen Prognosen werden schon im nächsten Jahrzehnt vier Fünftel aller menschlichen Arbeiten aus dem Umgang mit Information bestehen: beraten, informieren, forschen, entwickeln, organisieren, vernetzen, managen, recherchieren, gestalten und präsentieren - das alles sind typische Formen zukünftiger Arbeit.

CW: Das heißt, wir entwickeln uns zu einer Wissensgesellschaft.

KLOTZ: Genau genommen leben wir schon längst in der so genannten Informationsgesellschaft, jedenfalls wenn man Gesellschaftsformen nach den Tätigkeiten bezeichnet, die das Leben der Mehrzahl ihrer Mitglieder prägen. Bei mehr als jedem zweiten Erwerbstätigen sind heute Informationen Rohstoff, Werkzeug und Resultat der Arbeit. Dass die Bedeutung von Wissen immer größer wird, kann man übrigens recht gut an der Börse erkennen, insbesondere an dem Auseinanderfallen von Buch- und Börsenwert vieler Firmen.

CW: Wieso das?

KLOTZ: Zum Beispiel hat heute Microsoft einen größeren Marktwert als die zwölf umsatzstärksten Autokonzerne der Welt zusammen. Angenommen, die Microsoft-Mitarbeiter würden ab morgen nicht mehr zur Arbeit erscheinen - der größte Börsencrash der Geschichte wäre die Folge, denn den Buchwert von Microsoft kann man vergessen. Das Gedankenspiel zeigt, dass in der Informationsgesellschaft die Beschäftigten und deren Wissen, das so genannte Intellectual Capital, das einzig wichtige Kapital sind.

CW: Diese Erkenntnis scheint nicht gerade neu. Dass die Mitarbeiter das wichtigste Gut des Unternehmens sind, sagen Vorstände seit Jahren bei jeder Gelegenheit.

KLOTZ: Na ja, nicht alles was da so nachgeplappert wird, schlägt sich auch gleich im praktischen Handeln nieder. Das Problem ist doch, dass natürlich auch die Führungsstile, Karrieremuster und Wertvorstellungen im Management vom Industriesystem geprägt worden sind. Der Taylorismus - oben denken, unten ausführen - hatte ja früher durchaus Sinn, als es darum ging, mit Ungelernten und Bauern Industrieprodukte herstellen zu können. Heute werden aber diese funktionellen Hierarchien zunehmend kontraproduktiv, denn jetzt kommt es vor allem darauf an, Ideen und Innovationen zu generieren - und die entstehen nun mal nicht auf Befehl, sondern nur, wenn man Menschen machen lässt.

CW: Kann man nicht auch in einer Hierarchie kreativ sein?

KLOTZ: Man kann, aber es ist oft nicht erwünscht. Hierarchien sind der Ideenkiller par excellence, da sie nach dem Prinzip "Wissen ist Macht" funktionieren. Neues Wissen und Ideen gefährden fast immer die bestehenden Machtverhältnisse. Deshalb werden Neuerungen, die zwar gut für das Unternehmen, aber schlecht für das Management sind, oft unterdrückt oder zumindest behindert. In einer Hierarchie fährt am besten, wer nur das tut, was dem Vorgesetzten gefällt. Wer neue Ideen einbringt, die vieles in Frage stellen - und das tut eine Innovation per Definition - der handelt sich oft Ärger ein. Hierarchien fördern Opportunismus statt Innovationen. Wir alle kennen es: In unseren Bürokratien wird zwar viel von Innovation geredet, aber die wirkliche Veränderung ist oft gar nicht gewollt.

CW: Was wird aber aus den hierarchisch gegliederten Organisationen?

KLOTZ: Sie haben nur eine Alternative: Wandel oder Untergang. Unternehmen, die sich in einem immer dynamischeren Markt behaupten müssen, können in ihrem Inneren nicht mehr länger nach dem Prinzip der Planwirtschaft arbeiten, denn die ist viel zu unflexibel. Die Hierarchien werden mehr und mehr durch Netzwerke aus vielen kleineren Einheiten mit größerer Autonomie abgelöst. Diese Organisationsform ist viel lernfähiger, weil hier die Kommunikation zwischen den Menschen nicht mehr so viele Hindernisse, zum Beispiel Hierarchieebenen und Abteilungsgrenzen, überwinden muss - jeder kann und darf mit jedem reden. Wo Informationen nur auf Dienstwegen fließen sollen, ist es ja mit der Lernfähigkeit nicht weit her. Letztlich mündet der Trend zu immer stärkerer Flexibilisierung im Konzept des so genannten virtuellen Unternehmens. Was nach außen als Konzern erscheint, ist dann in Wahrheit nur noch ein sich ständig mit den Aufgaben und Markterfordernissen bildendes und wieder auflösendes Beziehungsgeflecht von Auftragnehmern unterschiedlichsten Typs. Eine wachsende Zahl von Firmen, die heute mit nur einer Handvoll fest angestellter Mitarbeiter mehrstellige Millionenumsätze erzielen, zeigen den Trend.

CW: Das Rückgrat eines Unternehmens werden also Freelancer.

KLOTZ: Das ist etwas zu einfach. Man muss auch unterscheiden zwischen der alten Ökonomie, in der materielle Gegenstände hergestellt und gehandelt werden, und dem rapide wachsenden Bereich, in dem immaterielle Güter und Werte im Vordergrund stehen. Klassische abhängige Beschäftigungsverhältnisse wird es auch weiterhin geben. Aber nehmen Sie die Zahlen aus den USA: Da arbeiten vier Fünftel aller Menschen in der alten Ökonomie, aber schon jetzt kommt mehr als die Hälfte aller Unternehmensgewinne aus der so genannten New Economy. In dem einen Bereich sind die Realeinkommen in den letzten zehn Jahren gesunken, im anderen kräftig gestiegen. Insbesondere die Arbeitsformen Soho (Small Office, Home Office) und Freelancing boomen. Tom Malone vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) spricht ja schon von einer "E-Lance-Economy" - Netzwerke von elektronisch verbundenen Freelancern als Rückgrat einer neuen Wirtschafts- und Arbeitsweise. Wie mächtig solche Verbünde sein können, zeigt übrigens der Aufstieg des PC-Betriebssystems Linux, das als Gemeinschaftswerk weltweit verteilter freischaffender Programmierer im Internet entstand. Ein hierarchisch organisiertes Großunternehmen wie IBM hätte das wohl kaum geschafft.

CW: Das hört sich alles sehr vielversprechend an, sehen Sie denn nur Vorteile?

KLOTZ: Jede Veränderung hat Licht- und Schattenseiten. Wenn man überall und jederzeit arbeiten kann, dann heißt "Nie mehr ins Büro" auch manchmal "Nie mehr Feierabend." Wenn Menschen nach dem Arbeitsergebnis und nicht mehr nach der Anwesenheitszeit bezahlt werden, dann passiert Ähnliches. Mit anderen Worten: Wir müssen erst lernen, mit den neuen Freiheiten sinnvoll umzugehen. Noch ist es ja so, dass viele Mitarbeiter unter Arbeit ohne Ende und Burnout-Syndromen leiden. Da wäre es nötig, beispielsweise mit gezielter Förderung von Sabbaticals gegenzusteuern, damit die Menschen auch mal zwischendurch zur Besinnung kommen.

CW: Wenn sich die neuen Arbeitsformen ausbreiten, werden die Sozialkassen bald leer sein. Selbständige zahlen nun einmal nicht ein. Sehen Sie da nicht Gefahren für die Gesellschaft?

KLOTZ: Früher oder später müssen mit dem Wandel in der Arbeitswelt auch unsere Abgaben- und Sicherungssysteme - das sind ja auch alles Errungenschaften der Industrialisierung - auf eine neue Grundlage gestellt werden. Künftig werden alle Erwerbstätigen versicherungspflichtig sein - unabhängig vom Vertragsstatus und der Art der Beschäftigung.

CW: Wie lässt sich unser Problem Nummer eins, die Massenarbeitslosigkeit, entschärfen?

KLOTZ: Hier lohnt ein Blick in die USA, den man sich aber nicht von den allzu schlichten Erklärungen trüben lassen darf, nach denen die niedrige Arbeitslosenquote von etwa vier Prozent vor allem billigen McJobs zu verdanken sei. Tatsache ist: In den vergangenen 25 Jahren entstanden in den USA brutto rund 45 Millionen neuer Jobs, in der größeren Kontinental-EU hingegen nur fünf Millionen. Etwa zwei Drittel der in den 90er Jahren hinzugekommenen US-Arbeitsplätze sind im oberen Einkommensbereich angesiedelt - dabei handelt es sich vorwiegend um qualifizierte Jobs im IT-Umfeld. Hier wurde das Einkommen geschaffen, durch das dann zusätzliche Nachfrage nach gering bezahlten Dienstleistungen entstand. Vor allem aber muss man begreifen, dass die Informationswirtschaft eine Wirtschaft ohne physische Grenzen ist.

CW: Welche Konsequenzen hat diese Entwicklung?

KLOTZ: Je leistungsfähiger die Informationstechnik ist und je mehr Menschen Informationen erzeugen, desto mehr Rohstoff für andere Informationsarbeiter entsteht dabei, das heißt, hier erzeugt Arbeit vor allem immer neue Arbeit. Das ist einer der Gründe, weshalb viele von uns trotz, oder besser: gerade wegen der Produktivitätssteigerung immer länger arbeiten. Ein Problem ist nur, dass die traditionelle Wirtschaftslehre viele Phänomene der New Economy gar nicht erfassen kann. Deshalb geistern so viele hilflose Erklärungsversuche für das US-Wirtschaftswunder durch die Gazetten und Politikerköpfe.

CW: New Economy - ist das nicht auch bloß wieder ein Modebegriff?

KLOTZ: Mag sein, dass der Begriff bald wieder verschwindet, weil alles Neue irgendwann nicht mehr neu ist. Das, was damit gemeint ist, wird aber nicht verschwinden, sondern unser aller Leben fundamental verändern. Man spricht von neuer Ökonomie, weil für immaterielle, zum Beispiel digitalisierte Güter und Netzwerke neue Regeln gelten. Beispiel: Man kann Bits, Software, Ideen und sonstige immaterielle Güter verkaufen und gleichzeitig behalten. Original und Kopie sind nicht unterscheidbar. Die Produktion von zwei Autos erfordert doppelt so viel Arbeit, Rohstoffe und Energie wie eines; bei Software oder anderen Informationen hingegen kostet die zweite und jede weitere Kopie praktisch nichts. Nicht die Information wird zum knappen Gut, sondern das, was Informationen verbrauchen: die Aufmerksamkeit ihrer Empfänger. Weil Informationen, die keine Beachtung finden, aber keinen ökonomischen Wert haben, wird der Kampf um Aufmerksamkeit die Ökonomie der Zukunft bestimmen.

CW: Was meinen Sie damit?

KLOTZ: Mit der Ausbreitung der Informationstechnik zieht eine Wirtschaft herauf, in der traditionelle Ökonomen mit ihrem Latein am Ende sind. Ohnehin ist die Wirtschaftslehre eine fragwürdige Angelegenheit, weil darin immer nur Werte mit Werten verglichen werden. Wenn sich die technologischen Bedingungen ändern, dann ändern sich auch die Werte und die Methoden der Wertfindung. Schauen Sie sich an, was an den Börsen passiert: Warum ist Yahoo heute mehr wert als Daimler-Chrysler? Oder: Warum wohl erhält heute eine Praktikantin aus dem Weißen Haus für ein einziges Interview mehr Geld, als ein Facharbeiter in seinem ganzen Leben verdient?

CW: Räumen Sie der Technologie nicht eine zu große Rolle ein? Schließlich sind bislang nur die USA wirklich von IT durchdrungen.

KLOTZ: Genau das ist es doch. Bei uns wird die Bedeutung der Technologie sträflich unterschätzt. Zum Beispiel, weil wir kaum Politiker haben, die etwas von Technologie und deren Folgen verstehen. Leute, die hierzulande nur über zu hohe Arbeitskosten jammern, haben meist überhaupt nicht begriffen, in welchem Umbruch wir uns befinden. Ähnliches gilt für die, die meinen, der Erfolg der USA beruhe auf einer klügeren Finanzpolitik. Dabei zeigt sich nur, wie die traditionelle Wirtschaftslehre den Blick auf Neues verstellt.

CW: Wo liegt dann der Schlüssel zur Lösung?

KLOTZ: In einem intelligenteren Umgang mit Technologie. Das betrifft vor allem die IT, weil diese hilft, Wissen besser zu nutzen, so ähnlich, wie es zuvor etwa der Buchdruck oder das Telefon taten. Das bestätigt übrigens auch der jüngste Entwicklungsbericht der Vereinten Nationen. Da ist schon auf dem Titelblatt die ungleiche Verteilung von Internet-Nutzern in der Welt als Schlüsselproblem der Zukunft hervorgehoben. Auf Nordamerika mit kaum fünf Prozent der Weltbevölkerung entfallen mehr als 50 Prozent aller Internet-Nutzer. Die USA verfügen über mehr Computer als die gesamte restliche Welt. Die UN-Tabellen belegen eindrucksvoll, dass weltweit Wohlstand und Entwicklungschancen in wachsendem Maß vom Grad der Durchdringung mit Informationstechnik und deren effektiver Nutzung durch hoch qualifizierte Menschen abhängen.

CW: Wie aber soll das gehen, wenn allein schon in Deutschland derzeit 80 000 Computerprofis fehlen?

KLOTZ: Das ist allerdings ein Problem, dessen Bedeutung man kaum überschätzen kann. Der Mangel an IT-Fachkräften wird immer mehr zu einer Wachstumsbremse und zieht verheerende Folgen für die gesamte Wirtschaft nach sich. Und auch hierbei zeigt sich: Die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit in der "Alten Welt" ist zu einem erheblichen Teil darauf zurückzuführen, dass bei uns die Bedeutung von Technologie seit gut 25 Jahren verkannt wird. Beispielsweise stand Deutschland Ende der 60er Jahre in der Computertechnik noch ganz gut da. Ich möchte wetten: Hätten wir die vielen Milliarden, die seitdem in Landwirtschaft, Bergbau und Stahlindustrie versenkt wurden, stattdessen in Ausbildung, Forschung und Technologie investiert, würden wir in puncto Arbeitslosigkeit und Wohlstand heute besser aussehen als die USA.

Ulrich Klotz ist Diplomingenieur und hat an der TU Berlin Informatik studiert. Nach Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Computerindustrie, Werkzeugmaschinenbau und Hochschule ist er seit 1987 beim Vorstand der IG Metall mit den Schwerpunkten Forschungspolitik, Informationsgesellschaft und Zukunft der Arbeit beschäftigt.