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Ikea holt sich chinesische Domain zurück

23.06.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - In einem Verfahren vor einem Gericht in Peking hat die schwedische Möbelkette Ikea einen denkwürdigen Sieg davongetragen: Sie erhielt die Domain "ikea.com.cn" zugesprochen, die sich die Domain-Grabbing-Firma Beijing Guowang Information 1997 nach Ansicht der Richter illegal gesichert hatte. Ikea, so hieß es in der Begründung, habe seinen Markennamen bereits 1983 im Reich der Mitte angemeldet. Der entsprechende Schutz gelte auch für die "virtuelle Welt". Damit dürfen sich auch weitere Opfer von Beijing Guowang Hoffnung auf entsprechende Entscheidungen machen. Betroffen sind unter anderem Cartier, Dunhill, Carlsberg, Rolex und DuPont.