iPhone-App

IFTTT macht mobil

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
If This Then That (IFTTT) ist ein hochspannender Web-Dienst mit schier unendlichen Möglichkeiten. Jetzt kommt er auch als App aufs iPhone.

Hinter dem gewöhnungsbedürftigen Namen steckt ein innovativer und kostenloser Web-Dienst aus Kalifornien, der die Funktionen von über 40 Online-Services miteinander verknüpfen kann. Im Kontext der Anwendung werden diese Dienste "Channels" genannt. Deren Integration erfolgt auf Basis der unter Entwicklern unverzichtbaren Wenn-dann-Logik, nach der Vorlage: "Wenn [ein bestimmtes Ereignis eintritt], dann führe [eine bestimmte Aufgabe] aus" - und das Ergebnis ist dann ein "Rezept" ("Recipe").

Mit der neuen iPhone-App beginnt IFTTT sich jetzt auch die mobile Welt zu erschließen (einen Ausflug in Richtung "Internet der Dinge" hatte der Service schon vor einiger Zeit mit der Einbindung der smarten "Hue"-Leuchtmittel von Philips und anderer Gadgets wie Jawbone UP oder Belkin WeMos unternommen). Auf dem iPhone stehen zum Start "Kontakte", "Fotos" und "Erinnerungen" als neue Channels zur Verfügung, weitere sollen demnächst folgen.

Jeder dieser Dienste bietet mindestens einen "Trigger", um eine Aktion mit IFTTT anzustoßen.
Jeder dieser Dienste bietet mindestens einen "Trigger", um eine Aktion mit IFTTT anzustoßen.