Internet-Tausendsassa

IFTTT jetzt auch als Android-App

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
IFTTT verbindet viele Dienste im Netz - und ist nach iOS jetzt auch für Android als App verfügbar.

Das gaben die Entwickler gestern im IFTTT-Blog bekannt. Zeitgleich mit der bei Google Play kostenlos für Smartphones und Tablets mit Android erhältlichen App gibt es sechs neue Android-Channels, darunter "Gerät" und "SMS".

IFTTT kommt nach IOS jetzt auch auf Android-Geräte.
IFTTT kommt nach IOS jetzt auch auf Android-Geräte.
Foto: IFTTT

IFTTT steht kurz für If This, Then That. Hinter dem gewöhnungsbedürftigen Namen steckt ein innovativer und kostenloser Service aus San Francisco, der die Funktionen von über 40 Online-Services miteinander verknüpfen kann. Im Kontext der Anwendung werden diese Dienste "Channels" genannt.

Deren Integration erfolgt auf Basis der unter Entwicklern unverzichtbaren Wenn-dann-Logik, nach der Vorlage: "Wenn [ein bestimmtes Ereignis eintritt], dann führe [eine bestimmte Aufgabe] aus" - und das Ergebnis ist dann ein "Rezept" ("Recipe"). Neben Web-Diensten bindet IFTT mittlerweile auch mobile sowie allerlei Geräte aus dem Smart-Home-Bereich (Internet der Dinge und so weiter) ein.