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IDV-Tools: Bilderflut statt Datenwust

09.01.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mit der zunehmenden Masse an gesammelten Daten in einem Unternehmen steigt der Bedarf an Software, die die Informationen für den Anwender in Form von Grafiken aufbereitet und zusammenfasst. Das Marktforschungsinstitut IDC schätzt in einer aktuellen Studie, dass der weltweite Markt für so genannte Interactive-Data-Visualization-Tools (IDV-Tools) von 5,1 Milliarden Dollar im Jahr 2002 auf mehr als 6,7 Milliarden Dollar im Jahr 2007 wachsen wird. Der jährliche Zuwachs werde dabei gegen Ende des Zeitraums auf 7,5 Prozent ansteigen.

"Informationsüberfluss stellt weltweit eine Plage für jede größere Organisation dar", meint Rikki Kirzner, Research Director im Bereich Application Development Software bei IDC. Er mache es schwierig und manchmal sogar nahezu unmöglich, die sprichwörtliche Informationsnadel im Daten/Content-Heuhaufen zu finden. Daher kämen derzeit eine neue Generation von Tools und Lösungen auf den Markt, mit deren Hilfe Anwender die essentiellen Informationen erkennen, begreifen, extrahieren und letztendlich nutzen können, um zeitgerecht geschäftskritische Entscheidungen zu treffen.

Bei der erwarteten steigenden Nachfrage müssten die Anbieter jedoch beachten, dass die Kunden bei ihrer Produktauswahl insbesondere auf eine Kompatibilität mit der bestehenden Infrastruktur und eine einfache Bedienung Wert legten. Außerdem sollte die Lösung bestimmte unternehmens- und branchenspezifische Kriterien erfüllen. (mb)