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IDS Scheer trotzt der Krise

31.07.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die IDS Scheer AG steigerte in der ersten Jahreshälfte ihren Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) gegenüber dem Vorjahr um 83 Prozent von 4,5 Millionen auf 8,2 Millionen Euro und verbesserte dabei die operative Gewinnspanne von 5,9 auf 9,4 Prozent. Unter dem Strich schrieb das Saarbrückener Software- und Beratungshaus einen Nettogewinn von 4,1 Millionen Euro oder 13 Cent pro Aktie - rund 36 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Beim Umsatz konnte IDS Scheer gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 14,6 Prozent auf 87 Millionen Euro zulegen. Die Einnahmen in der Beratungssparte nahmen im Berichtszeitraum um knapp 18 Prozent zu, im Lizenzgeschäft stieg der Umsatz um sieben Prozent. IDS Scheer ist jedoch zuversichtlich, nach der Übernahme der Beratungs- und Softwarefirma Seco Anfang Mai in beiden Bereichen weiter zulegen zu können. Sehr zufrieden zeigten sich die Saarbrückener auch mit den internationalen Aktivitäten des Konzerns: Laut IDS Scheer erwirtschafteten die Auslandsgesellschaften insgesamt Einnahmen in Höhe von 33,2 Millionen Euro und schrieben allesamt ein positives Ergebnis.

Die liquiden Mittel zum 31. Juni bezifferte IDS Scheer mit 87,1 Millionen Euro nach 91,2 Millionen Euro zum Jahreswechsel. Nach Unternehmensangaben wurden dabei die getätigten Investitionen und die Dividendenzahlung durch den positiven Cashflow von 10,6 Millionen Euro aufgefangen.

Aufgrund der bisherigen Erfolge und bereits gesicherter Projektabschlüsse rechnen die Saarbrückener für das Gesamtjahr unverändert mit einem Umsatzwachstum von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr (160,2 Millionen Euro). Die operative Gewinnmarge soll mindestens acht Prozent betragen. (mb)