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IDF: IBM demonstriert Infiniband-Cluster

31.08.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBM hat im Rahmen des Intel Developer Forum im kalifornischen San Jose einen Cluster aus Infiniband-Servern demonstriert. Infiband ist eine neue, Switched-Fabric-basierte I/O-Architektur, die deutlich leistungsfähiger als die aktuelle PCI-Technik arbeitet. Big Blue hatte damit einen Zwölf-Node-Cluster zusammengeschaltet. Auf zehn Systemen lief die hauseigene Datenbank DB2, die beiden verbleibenden Server beherbergten einen Application- sowie einen Web-Server. Elf Nodes liefen dabei unter Linux 2.4, einer unter Windows 2000. Darauf setzten übergreifend noch SAPs Mysap.com samt SAP BW (Business Warehouse) auf. "Kunden, die früher von der Komplexität des Cluster-Management abgeschreckt wurden, können nun aufatmen", glaubt IBMs Senior Program Manager Jeff Jones. Infiniband standardisiere die Verbindungen zwischen (selbst heterogenen) Servern, Prozessoren und Speichersubsystemen. Erste Infiniband-Hardware

soll im kommenden Jahr auf den Markt kommen. Erste Testsysteme mit Intels "McKinley"-Prozessoren sollen sogar schon Ende dieses Jahres verfügbar sein.