Cloud-Umgebungen absichern
Identity- und Access-Management in der Cloud

Foto: Siemens IT Solutions and Services
Sicherheit, Datenschutz und Compliance – diese Themen beschäftigen die Hälfte der Unternehmen, die bereits Cloud-Services nutzen, in hohem Maße, wie auch eine Computerwoche-Umfrage zeigen konnte. Vor allem Fragen nach der Regelkonformität beschäftigen die Manager: Wo sind meine Daten gespeichert und wer hat Zugriff darauf? Wie lassen sich die Identitäten der Anwender kontrollieren und schützen, wie Zugriffe nachvollziehen, wenn Dritte einschließlich der Cloud-Anbieter selbst auf die Cloud-Services zugreifen können? Welche Reports werden in diesem Umfeld für mich erstellt?
Identitäts- und Zugangsmanagement (IAM) erlaubt es Unternehmen, ihre Cloud-Anwendungen mit einzubinden und damit vor unberechtigten Zugriffen zu schützen. Die Basis dafür bilden Benutzerrollen und -rechte, die anhand der Aufbauorganisation und der Funktionen von Mitarbeitern oder beteiligten Geschäftspartnern definiert werden. Auf dieser Grundlage legt ein IAM-System fest, steuert und kontrolliert, welche Anwender auf welche Informationen und Applikationen zugreifen dürfen. Zugang erhalten diese erst dann, wenn sie sich erfolgreich identifiziert haben, zum Beispiel anhand einer Chipkarte, eines Passworts oder eines biometrischen Verfahrens – und zwar für alle Daten und Dienste, die an das IAM-System angeschlossen sind.
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