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IDC: Tablet PCs legen einen guten Start hin

17.03.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nach Untersuchungen der Marktforschungsgesellschaft IDC wurden im vierten Quartal 2002 weltweit bereits mehr als 72.000 Tablet-PCs verkauft, die Hälfte davon in den USA. Dabei wanderten allein 17.000 mobile Rechner des Typs "Compaq Tablet PC TC 1000" über die Ladentische. HP konnte damit vor dem japanischen Computerbauer Fujitsu in Führung gehen, der nur 15.000 Tablet PCs absetzte. An dritter Stelle platzierte sich Toshiba mit 10.500 Einheiten vor Acer (8000).

Da die mobilen Geräte erst ab dem 7. November zusammen mit Microsofts "Windows XP Tablet PC Edition" an den Start gingen, werten die Marktforscher die Zahlen als ein respektables Ergebnis. Käufer waren nach Ansicht von IDC in erster Linie Nutzer mit spezifischen Anforderungen in Sachen Mobilität, etwa Angestellte im Gesundheitsdienst oder Handelsvertreter. Vor einem nennenswerten Einsatz der Tablet PCs im Geschäftsleben werden allerdings noch weitere sechs bis zwölf Monate vergehen, schätzt das Unternehmen aus Framingham, Massachusetts, da die IT-Abteilungen die Geräte zunächst noch auf Leib und Nieren testen. Dennoch erwarten die Marktforscher bereits im laufenden Jahr eine anhaltend starke Nachfrage, angestoßen durch Marketing-Maßnahmen von den OEMs und Microsoft, die Verfeinerung der Produktlinien sowie die Entwicklung neuer Einsatzmöglichkeiten. (mb)